Hong Kong: Steckt die USA hinter den Demonstrationen?

Flagge Hong Kong – Bildquelle: Wikipedia / Tao Ho

Die “Occupy Central”-Proteste in Hong Kong gehen weiter – die Destabilisierung der kleinen südchinesischen Insel, berühmt als internationale Drehscheibe der Finanzjongleure und davor als Ausdruck der kolonialen Ambitionen des britischen Empires. Verschiedene Interessensvertreter versuchen seit Jahren die Insel von Peking zu entfremden, nachdem sie in den späten 1990er Jahren widerwillig an China zurückgegeben wurde, und verwenden Hong Kong als ein Sprungbrett für eine weitere Destabilisierung der Volksrepublik China.

Hinter den so genannten “Occupy Central”-Protesten, die sich als “Pro-Demokratie”-Bewegung” mit dem Ziel eines “allgemeinen Wahlrechts” und einer “vollständigen Demokratie” tarnen, steht eine tiefes und heimtückisches Netzwerk ausländischer finanzieller, politischer und medialer Unterstützung. Hervorzuheben ist das US-Außenministerium und der Ableger National Endowment for Democracy (NED), sowie die NED-Tochter National Democratic Institute (NDI).

Share

Systemfrage: Kommunistischer Kapitalismus oder umgekehrt?

Karl Marx – Bildquelle: Wikipedia / John Mayall

Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch! - Manifest der Kommunistischen Partei, IV. Marx/Engels

Unser Gesellschaftsystem ist eingebettet im Kapitalismus. Kritiker bezeichnen es sogar als Turbokapitalismus, andere als soziale Marktwirtschaft. Doch leben wir nicht in einem System, das viele Eckpunkte des Kommunistischen Manifests von Karlx Marx und Friedrich Engels bereits Realität hat werden lassen?

Als Marx 1848 sein Manifest schrieb, umfasste es auch zehn Forderungen, die die Vorstufe zu einer idealen, staatenlosen, klassenlosen kommunistischen Gesellschaft bildeten.

Ironischerweise erscheinen heute diese Forderungen als gelebte Realität, da die meisten dieser Forderungen – wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung – umgesetzt wurden.

Nehmen wir beispielsweise Marx Forderung nach Abschaffung des Privateigentums.

Share

Syrien: Libyen 2.0 – Die US-“No Fly-Zone” durch die Hintertür

Welch besseren, weiteren Beweis kann es dafür geben, dass die NATO-Operation gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad lediglich ein Libyen 2.0 ist, wenn die Obama-Regierung nun sagt, dass es bezüglich der Möglichkeit der Errichtung einer “Flugverbotszone” über Syrien gesprächsbereit ist.

Die Aussagen, die sowohl US-Verteidigungsminister Chuck Hagel als auch General Martin E. Dempsey machten, sollen nur noch von einer zu treffenden Vereinbarung mit der Türkei abhängen, die selbst eine “Pufferzone” einfordert, einer der Wünsche der NATO seit den Anfängen der syrischen Krise.

Nach Angaben der New York Times erklärte Hagel, dass

We’ve discussed all these possibilities and will continue to talk about what the Turks believe they will require.
(Wir all diese Möglichkeiten diskutiert haben und dass wir auch weiterhin darüber reden werden, was die Türken glauben zu benötigen.)

Dempsey fügte hinzu, dass “eine Pufferzone irgendwann zu einer Möglichkeit werden könnte”. Gleichzeitig erklärte er auch, dass es nicht als unmittelbar bevorstehend betrachtet werden sollte.

Share

Deutschland: Ein Vasall der NATO/USA

Bereits im Frühjahr 2011 hatte Die Linke, in Person der Abgeordneten Paul Schäfer, Inge Höger und Jan van Aken, eine kleine Anfrage bezüglich der Ausländischen Streitkräfte in Deutschland gestellt. Natürlich wurde damals weder über Anfrage noch Antwort der Bundesregierung tiefergehend in den Mainstreammedien berichtet.

Angesichts der aktuellen – in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie unbekannten – Erweiterung und des Ausbaus des Bundeswehrstützpunktes Kalkar, der von-Seydlitz-Kaserne, zum europäischen NATO-Hauptquartier für Luftkriegsoperationen, sollten wir uns die damalige Antwort der Bundesregierung in Erinnerung rufen, da sie zeigt, dass einmal mehr von deutschem Boden Tod und Gewalt ausgeht.

Die Anfrage der Linken ging auf die fehlende, regelmäßige Unterrichtung der deutschen Bevölkerung über Anzahl, Aufenthalt, Tätigkeit und Kosten der stationierten ausländischen Truppen ein und wollte eine Aufklärung seitens der Bundesregierung erreichen.

Diese sah dann folgendermaßen aus:

NATO-USA – Bildquelle: www.konjunktion.info

Share

Der Niedergang der “Qualitätsmedien”

Einbrechende Auflagezahlen, der Verzicht auf die Kommentarfunktion in den Online-Medien als Zensur durch die Hintertüre, nachweislich falsche Berichterstattungen oder die Verwendung von alten, falschen Bildern und Videos, um den eigenen Bericht oder Artikel untermauern zu können, das sind nur ein paar Gründe für den Niedergang unserer “Qualitätsmedien”.

Dabei spielt es keine Rolle, ob wir den deutschen “Nachrichtenmarkt” betrachten oder den französischen, den englischen oder den amerikanischen. Immer mehr erkennen die Menschen, dass ihre “Leitmedien”

  • keine Glaubwürdigkeit mehr besitzen,
  • manipulativ berichten,
  • in ihrer Berichterstattung austauschbar – ja gar gleichgeschaltet – sind,
  • von investigativem Journalismus so weit weg sind wie die Jungfrau vom Kinde,
  • engste Verbindungen zu Think Tanks, politischen Organisationen und Unternehmen (Udo Ulfkotte beschreibt es in seinem lesenswerten Buch Gekaufte Journalisten als klebrige Nähe) eingegangen sind,
  • als “Kopierstation” der Nachrichtenagenturen wie Reuters oder dpa fungieren,
  • Artikel ganz im Sinne der Werbetreibenden und Politik verfassen und
Share

Islamic State: Operation Tomahawk – Der US-Kampf gegen das Kalifat

Die Tomahawks fliegen endlich wieder – angetrieben von klassischem Neusprech. 42 Tomahawks abgefeuert von einem Zerstörer der Sechsten Flotte, geparkt im Mare Nostrum, plus F-22s, die die Hölle bringen und Hellfire-Raketen, die von Drohnen ausgeklinkt werden, das ist wahrlich ein nettes Mini-Shock and Awe-Programm um den Kalifen Ibrahim, auch bekannt als Abu Bakr al -Baghdadi, selbsternannter Führer des Islamic State zu ehren.

Dabei ist alles so chirurgisch. Alle Ziele – von “verdächtigen” Waffendepots bis zum Herrenhaus des Bürgermeisters in Raqqa (das Hauptquartier der Schläger des Kalifats) und verschiedene Kontrollpunkte – wurden ordnungsgemäß ausgelöscht, zusammen mit “Dutzenden”, vielleicht 120, Dschihadisten.

Und loben wir diese “über 40″ (Samantha Power) oder “über 50″ (John Kerry) internationalen Verbündeten in dieser Koalition der Unwilligen; Amerika ist nie allein, obwohl in diesem Fall mächtig eskortiert, de facto, nur von den üblichen Golf Petrodollar-Diktaturen und dem Reich des Königs der Playstation, Jordanien Alles Verbündete, die nicht allzu scharf auf “kinetische Aktivitäten” sind.

Share