Systemfrage: Die Lage spitzt sich dramatisch zu

Aus den Schlagzeilen:

  • Vermögende zahlen drauf: Schweizer Notenbank führt Strafzinsen ein (Focus)
  • Gipfeltreffen in Brüssel: Europäische Union geschockt von Rubel-Crash (N24)
  • Präsidentenwahl in Griechenland Auflösung des Parlaments in Sicht (taz)
  • Deutsche Maschinenbauer: Exporte nach Russland brechen ein (DWN)
  • Rubelsturz – Moskau stemmt sich gegen Rubelkrise (Frankfurter Rundschau)
  • Ukraine-Krise: USA dürfen tödliche Waffen an Kiew liefern (T-Online)
  • Pegida in Deutschland: Koalition reagiert hilflos auf Märsche (Spiegel Online)

Obige Meldungen sind nur ein Ausschnitt aus der heutigen Medienlandschaft und zeigen für mich, dass wir uns immer schneller in Richtung des “großen Finales” bewegen.

Die Krisen nehmen an Intensität zu (Griechenland), der sterbende Hegemon sucht offen die Konfrontation (Ukraine) und ihm wird öffentlich die Fratze heruntergerissen (CIA-Folterbericht), die Menschen begehren immer mehr auf (Deutschland, Frankreich, Griechenland), die Weltwirtschaft befindet sich im freien Fall (Ölpreis) und Russland soll in den Bankrott getrieben werden, um dann als ein in die Enge gedrängtes Tier endlich (aus westlicher Sicht) den ersten Schritt in einem offenen Konflikt mit der NATO zu begehen.

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PEGIDA: Ein trojanisches Pferd?

Dresden. 15.000 Menschen nahmen am vergangenen Montag an der Demonstration der “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (PEGIDA) teil und machten von ihrer Versammlungsfreiheit Gebrauch. 15.000 Menschen, die von Politikern als “Mischpoke” oder “Nazis in Nadelstreifen” tituliert oder diffamiert wurden. 15.000 Menschen, die auf die Straße gehen. Auf die Sraße gehen und dabei vielleicht aus völlig anderen Beweggründen heraus nur benutzt werden?

Man mag gegenüber PEGIDA eingestellt sein, wie man will – pro oder contra. Das will ich im nachfolgenden Text auch nicht thematisieren, auch will ich niemanden in Abrede stellen an einer PEGIDA-Demonstration teilzunehmen oder sich kritisch zu PEGIDA und deren Inhalte zu äußern. Vielmehr will ich das “plötzliche Erscheinen von PEGIDA” einmal näher beleuchten.

Frage:
Kann es sein, dass PEGIDA das Ventil ist, dass dem deutschen Michel gegeben wird, um seine Unzufriedenheit kanalisieren zu können?

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Geiselnahme in Sydney: Erneut tauchen Ungereimtheiten bei einem Terrorakt auf

In Folge eines weiteren aufsehenerregenden Terroranschlags in Australien durch einen im Ausland geborenen Dschihadisten, durchlebt die westliche Öffentlichkeit noch einmal eine Vielzahl von emotionalen Reaktionen, die ihnen sorgfältig indoktriniert wurden, sobald ein solches Ereignis im In- oder Ausland stattfindet.

Die fremdenfeindlichen Pro-Krieg-Rechten werden erwartungsgemäß den Angriff als ein Beispiel dafür nützen, dass alle Muslime Terroristen sind und dass ihre totale Vernichtung und der Einsatz von Polizeistaat-Taktiken die einzige Lösung sind. Die pathetische Linke versucht den Schützen als “Einzeltäter” ohne politische Motive zu porträtieren, um mehr “Anti-Terror”-Gesetze zu rechtfertigen. Die überwiegende Mehrheit in der Mitte aber glaubt der offiziellen Mainstream-Version der Ereignisse und führt ihr gewohntes Leben aus Unterhaltung und Zerstreuung fort, ohne einen zweiten Gedanken daran zu verschwenden.

Sydney – Bildquelle: Wikipedia / Beau Giles

Doch wie es fast immer der Fall ist, steckt viel mehr hinter der Geschichte als wie uns von den Mainstreamquellen mitgeteilt wird. Es gibt eine Reihe von offenen Fragen und unerklärlichen Widersprüchen, was die Geschichte von “Man Haron Monis” und seine Geiselnahme in Sydney betrifft.

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Exklusiv-Artikel bei NeoPresse.com: Finanzsystem – Wir verlieren die Kontrolle

NeoPresse – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.neopresse.com

Finanzsystem – Wir verlieren die Kontrolle

Seit 2007 sitzen viele kritische Geister, wie das Kaninchen vor der Schlange und warten darauf, dass das Kartenhaus “Finanzsystem” einstürzt. Viele – auch ich – hatten nicht geglaubt, dass sich das System – mit all seinen Blasen und Übertreibungen und immerwährender Aufschuldung – solange würde halten können. Dementsprechend muss man sich immer wieder den Vorwurf der Panikmache gefallen lassen. Zu Recht?

Zum kompletten Artikel geht es hier.

Anmerkung: Die Kommentarfunktion wurde für diesen Artikel deaktiviert. Bitte die Diskussion auf www.neopresse.com führen.

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CIA-Folterskandal: Wenn sich wieder einmal eine Verschwörungstheorie als wahr herausstellt

God’s own country. Der Hort der Demokratie. Lichtgestalt und Heilsbringer der Menschenrechte. Was glaubt die US-Regierung nicht alles, was die Vereinigten Staaten von Amerika sind. Und jetzt ist die USA ganz offiziell aufgrund des CIA-Folterberichts, der sicherlich nur die Spitze des Eisbergs beleuchten dürfte, auch ein Folterstaat.

Damit darf man die USA Herzlich Willkommen heißen im erlauchten Club von Irak, Syrien, Libyen, Ägypten und Co. und damit dürfte sich das Ansehen der US-Regierung – ich nehme hier wohlweislich die Bevölkerung aus, da diese die Praktiken nicht zu verantworten hat – vor allem in der islamischen Welt nahe des Nullpunkts bewegen.

Doch zum Glück gibt es ja noch Deutschland, das seinem großen Bruder zur Seite springt, wie nachfolgender Ausschnitt aus der Pressekonferenz vom 11. Dezember 2014 zeigt, den ich im Folgenden kommentieren möchte:

Frage: Ich habe eine Frage an das Innenministerium und möglicherweise auch an das Kanzleramt zu dem CIA-Folterbericht. Die Bundeskanzlerin hat sich dazu ja schon geäußert und gesagt, dass sie schockiert sei.

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Die Bank gewinnt immer: Über eine US-Gesetzesänderung und eine Financial Stability Board-Regelung

Da kann man schon mal die Sektkorken knallen lassen. Am 11. Dezember landete die Wall Street einmal mehr einen Coup: Versteckt im Anhang zum Haushaltsgesetz, das einen erneuten Shutdown der US-Staatsausgaben verhindern sollte, wird ein Teil des Dodd-Frank-Acts, der nach der Finanzkrise 2008 eingeführt wurde, um die Banken wieder etwas zu regulieren, zurückgenommen. So müssen ab sofort nicht mehr risikobehaftetet Derivate in den Bilanzen von Tochterunternehmen, die nicht der staatlichen Garantie FDIC unterliegen, eingebucht werden. Konkret bedeutet das, dass die hochspekulativen Derivategeschäfte jetzt wieder auf die Schultern der Sparer, Pensionäre und Steuerzahler gelegt wurden – inklusive etwaiger Verluste, exklusiver etwaiger Gewinne. Wie ich bereits im Artikel Ölpreis und Finanzkollaps: Wir werden die mit Rohstoff-Derivaten vollgesaugten Banken wieder einmal retten müssen geschrieben haben, ist diese Aufweichung ein erneutes Geschenk für die Wall Street, die damit die am Horizont immer deutlicher werdenden Verluste aus dem Derivategeschäft mit Erdöl nicht selber tragen müssen.

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