Qualitätsmedien: Wenn die Nachrichtenagenturen den Inhalt vorgeben

Südwest Presse – Bildquelle: Wikipedia / Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG

Unsere heutige Landschaft der “Qualitätsmedien” hat schon seit langem ihren Nimbus von Unabhängigkeit, Aufklärung, Neutralität und Glaubwürdigkeit verloren. Die Vielzahl an diametralen Meinungen der Leser in diversen Kommentaren spricht Bände, dass die Erwartungen an eine unabhängige und neutral Presse nicht mehr erfüllt werden.

Stattdessen finden wir eine gleichgeschaltete Berichterstattung vor, die zum großen Teil – aus Gründen der Kosten, Personalstruktur oder Recherchemöglichkeiten – auf die Inhalte der vier großen Nachrichtenagenturen Reuters, Associated Press, Agence France-Presse und Deutsche Presse-Agentur beruht.

Damit versorgen vier Nachrichtenkonzerne/-unternehmen den Großteil der Zeitungen, Magazine, Nachrichtensendungen und andere Presseerzeugnisse mit Informationen – egal ob in Deutschland, in Europa, in den USA oder sonstwo auf der Welt.

Doch wer steckt eigentlich hinter diesen Agenturen. Wem gehören sie? Wer besitzt die Anteile und hat damit (in)direkten Einfluss auf die Nachrichten, die wir täglich vorgesetzt bekommen?

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Systemkollaps: Die Menschheit am Scheideweg

Ist es Unwissenheit, Gleichgültigkeit, Dummheit oder das Nicht-erkennen-wollen der großen Masse, dass wir uns an einem Scheideweg der menschlichen Existenz befinden?

Sowohl die echten wirtschaftliche Fundamentaldaten, die sich verschärfende Lage in der Ukraine, das Wiederaufflammen eines fast vergessenen Kalten Krieges mit Russland, die umfassenste Überwachung seit Menschengedenken durch den Staat oder die atomare Verseuchung der nördlichen Hemisphäre durch Fukushima wären eigentlich Grund genug für einen massiven Aufschrei der Bevölkerung(en). Doch was geschieht – abgesehen von einigen Montagsdemos im Land, einigen kritischen Blogs und Kommentaren oder dem einen oder anderen Mahner – in Deutschland? Genau, nichts…

In der Psychologie spricht man bei einem derartigen Verschließen vor der Realität von der kognitiven Dissonanz:

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Ostukraine: Eskalation der Gewalt und warum Russland nicht einmarschieren wird

USA – Ukraine – EU – Bildquelle: www.konjunktion.info

Die “Übergangsregierung” in Kiew hat sich dafür entschieden die Demonstrationen in Kharkow, Donezk und Lugansk mit Gewalt nieder zu schlagen. Auf Youtube findet man zahlreiche Amateuraufnahmen, die Militäreinheiten und sogar schweres Gerät zeigen, das in die Städte der Ostukraine gebracht wird. Obwohl Einheimische versuchen das ganze zu unterbinden, zieht Kiew immer mehr loyale Polizisten und Kräfte aus anderen Regionen der Ukraine im Osten zusammen. Sogar private Sicherheitsfirmen wie Greystone Ltd., Sondereinsatzkommandos des ukrainischen Geheimdienstes und natürlich die unvermeidlichen Schergen des Rechten Sektors befinden sich auf dem Weg in den Osten des Landes.

Ihnen gegenüber stehen meist unbewaffnete oder nur mit leichten Waffen ausgestattete Zivilisten, die in ihrer Zahl zunehmen und die versuchen Kiews “Eingreifgruppen” mit Barrikaden aufzuhalten.

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Systemkollaps: Die vergessenen Gefahren

Die tägliche Penetration der Bevölkerungen weltweit sieht seit 9/11 immer gleich aus:

Terroristen bedrohen den “friedlichen “Westen”, weil unsere “demokratischen Werte” diesen ein Dorn im Auge sind. Zusätzlich werden seit ein paar Monaten auch mögliche Cyberattacken gegen die Stromversorgung oder Kommmunikationssysteme als Ziele von “Feinden der westlichen Lebensweise” genannt. Häfen, Staudämme und Kraftwerke gilt es ausreichend zu schützen, deren Verteidigungsfähigkeit zu stärken und dazu muss auch die eine oder andere Einschränkung der persönlichen Freiheiten akzeptiert werden.

So im Groben und natürlich stark vereinfacht, das was wir uns seit nun bald 13 Jahren von unseren politischen “Anführern” erzählen lassen müssen. Doch sind es wirklich die “bösen Terroristen”, die meiner Meinung nach derzeit wieder durch den “bösen Russen” abgelöst werden, die das “westliche System” gefährten? Oder hat das System nicht selbst dafür gesorgt, dass ein Game Over aufgrund des Schuldgeldsystems nicht auch zwangsläufig das Game Over (GO) der Menschheit bedeutet?

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Systemfrage: Geht es nicht immer nur um Energie und fossile Brennstoffe?

Öl ist zu wichtig, um es den Arabern zu überlassen. – Henry Kissinger, Kriegsnobelpreisträger und Ex-US-Außenminister
Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt! – Henry Kissinger, Steering Commitee-Mitglied der Bilderberger und Mitglied des Council On Foreign Relations

Ölfässer – Bildquelle: Wikipedia / Trevor MacInnis

Für viele liegt der Schlüssel zu den Problemen unserer Zeit in unserem Schuldgeldsystem – basierend auf Zins und Zinseszins. Auf den ersten Blick ist diese Einschätzung richtig, doch auf dem zweiten erkennt man im Hintergrund – um im Bild zu bleiben – den Schlüsselwächter: Energie.

Geht es denn nicht wirklich jeden Tag um die Sicherung von Energie. Energie, die wir als Schmiermittel, Treibstoff und Antrieb für unser tägliches Dasein und Wirtschaften benötigen? In Form von Öl, Gas und Uran? Und ist Geld, seine Derivate und Spielarten daraus nicht nur ein Ausfluss, um Energie zu sichern, zu kaufen, zu fördern, zu transportieren, zu erobern und zu nutzen?

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Europa – Ukraine – Russland: Der Gasversorgungs-GAU?

Anscheinend dachten die europäischen Politdarsteller wirklich, dass sie Russland – als sie die Sanktionen aufgrund der Situation in der Ukraine verabschiedeten – zum Umdenken bewegen könnten. Dass sich diese Annahme als politisch falsch und unter Einschaltung des gesunden Menschenverstandes als fahrlässig heraus stellen wird, hat sich schneller bewahrheitet als Merkel, Hollande, Cameron und Co. ihre duckmäuserische Haltung gegenüber den USA einnehmen konnten.

Wladimir Putin – Bildquelle: Wikipedia / www.kremlin.ru

So hat jetzt der russische Präsident Putin indirekt in einem Brief an 18 europäische Staaten auf die Sanktionen geantwortet und zwar indem er auf den (Fast-)Staatsbankrott der Ukraine hinweist und in dessen Folge die russischen Gaslieferung nach Europa in Gefahr sieht. Unter anderem ging dieses Schreiben an die Politdarsteller in Berlin, Paris, Rom, Athen oder Ankara.

Zur Erklärung: Derzeit schuldet der ukrainische Gasversorger Naftogas der russischen Gazprom 2,2 Milliarden US-Dollar aufgrund ausstehender Gaslieferungszahlungen. Deswegen sieht sich Gazprom gezwungen – was jede andere, halbwegs seriöse Firma wohl auch bei uns tun würde – weitere Gaslieferungen nur noch gegen Vorkasse vorzunehmen:

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