Finanzkrise: Wie weit ist das große Finale noch entfernt?

Seit nunmehr sieben Jahren wird die Welt im Griff einer Finanzkrise gehalten, obwohl nach Aussagen vieler Politdarsteller die Krise bereits gefühlte 128 mal als beendet erklärt wurde.

Eine Krise, die für viele ihren Ursprung in den USA und dem dort komplett deregulierten Finanzmarkt hat. Dank Abschaffung von Glass-Steagal-Act, diverser weiterer Deregulierungen und insbesondere der klassischen Schwingtür zwischen Regierung und Wall Street (Rubin, Summers, Geithner und Co.) wurden Risiken eingegangen für die ab 2008 die Menschen auf der ganzen Welt in Haftung genommen wurden. Zwar wurden auch in Europa und Asien, z.B. Dank Rot-Grün in Deutschland, regulatorische Hürden für Spekulanten, aka Banken, geschliffen, aber nichtsdestotrotz hatte die USA ein paar Jahre Vorsprung auf diesem “Wissensgebiet” und zudem mit den Finanzinstituten Goldman Sachs, Morgan Stanley und Co. bzw. den allseits bekannten Rating-Agenturen, die auf Müll AAA-Aufkleber packen, die Eckpfeiler der Blasenbildung im eigenen Lande.

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McDonald’s: Pommes Frites bestehen aus 12 verschiedenen Zutaten

McDonalds Ingredients – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt McDonald’s Ingredient Facts

McDonald’s. Das gelbe M. Weltweit bekannt, Weltweit entweder gehasst oder geliebt. Und weltweit bekommt man in allen Franchise-Häusern die allseits bekannten Pommes Frites, die nach landläufiger Meinung aus den drei Bestandteilen Kartoffeln, Öl und Salz bestehen.

Doch weit gefehlt. Nach einer allgemein zugänglichen Zutatenliste auf der kanadischen McDonald’s-Website bestehen die “Golden Fries” aus insgesamt 12 Zutaten, die mit dem Image eines gesundheitsbewussten Restaurant, das man derzeit seitens McDonald’s verzweifelt versucht in die Öffentlichkeit zu drücken, nichts zu tun hat:

  • Kartoffeln – Nun gut, die müssen ja fast drin sein.
  • Rapsöl – Gentechnisch verändert.
  • Hydriertes Sojaöl – Ebenfalls gentechnisch verändert, zudem macht der Hydrierungsprozess das Öl noch ungesünder als es bereits in seiner natürlichen Form ist.
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Fiat Money: Das Bargeldverbot ist nur noch eine Frage der Zeit

Kenneth Rogoff – Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Am Dienstag abend hielt der US-Ökonom Kenneth Rogoff von der Universität Harvard am Münchener ifo Institut einen Vortrag in dem er sich unter anderem für die Abschaffung des Papiergeldes aussprach:

Der US-Ökonom Kenneth Rogoff von der Universität Harvard hat sich für die Abschaffung von Papiergeld ausgesprochen. “Die Zentralbanken könnten auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um so die Wirtschaft anzukurbeln”, sagte er am Dienstagabend bei einer vom ifo Institut organisierten Vorlesung in München. “Außerdem könnten Steuerflucht und Drogenkriminalität besser bekämpft werden”, fügte Rogoff hinzu.

Für Rogoff sei Papiergeld, was letztendlich verklausaliert für Bargeld steht,

das entscheidende Hindernis, die Zentralbankzinsen weiter zu senken. Seine Beseitigung wäre seine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem.

Gab der US-Ökonom im ersten Zitat noch die allseits bekannten Argumentationsleerhülsen von Steuerflucht und Drogenkriminalität an, lies er mit der zweiten Aussage den wahren Grund für das gewünschte Bargeldverbot erkennen. Es geht schlicht und einfach um die weitere Entwertung des Geldes bei gleichzeitigem weiteren Aufschulden.

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G20-Gipfel in Brisbane: Russland als das “absolute Böse”

G20-Staaten – Bildquelle: Wikipedia / Marcin n®

Der Islamische Staat (IS) hat um Haaresbreite das optimale Timing bei der Bekanntgabe, dass sie ein Mitglied einer amerikanischen Hilfsorganisation geköpft hat, verpasst. Die Ankündigung hätte einen Tag früher erfolgen sollen, genau dann als der G20-Gipfel im Gange und die russische “Aggression” in der Ukraine im Begriff war in die Mitte der Bühne, ganz nach dem Plan der westlichen Länder, angeführt durch die Vereinigten Staaten, gestellt zu werden.

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Internet: Neue Entwicklungen, die die Zensur und die gewollte Einschränkung der Netzneutralität zu umgehen helfen

Wenn es etwas Gutes gibt, dass im Zuge der Massenüberwachung entsteht, abseits der überteuerten und monopolisierten Zugänge von Telekom und anderen ISP-Unternehmen oder der staatlichen Zensur einschließlich Handy- und Internet-Abschaltungen, ist es das, dass diese plumpen Maßnahmen nur einen stärkeren Wunsch nach Freiheit entstehen lassen.

Für viele in der modernen Welt ist ein offener Zugang zum World Wide Web zu einem grundlegenden Menschenrecht geworden – es ist ein Tor zu Wissen, Peer-to-Peer-Kommunikation, Innovation und wirtschaftlichen Chancen. Grundsätzlich verbinden wir das Internet mit: Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Für die 5 Milliarden Menschen, die noch keinen Zugang dazu haben, stellt es den universellen Traum der Selbstbestimmung dar.

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Special Drawing Rights: Von der neuen Weltleitwährung und der Rolle des IWFs beim Systemkollaps

Das englische Magazin The Economist machte in seiner Ausgabe vom Januar 1988 mit dem Titel Get ready for a world currency (Bereitet euch auf eine Weltwährung vor) auf. Was von vielen bislang immer eher in die Ecke der Verschwörungstheorien gestellt wurde, hat The Economist bereits 1988 aufgegriffen. Wichtig ist dabei, dass The Economist nicht irgendeine Zeitung oder irgendein Magazin ist, das sich mit “Finanzthemen” beschäftigt. Vielmehr ist The Economist das Sprachrohr der City of London und befindet sich zum größten Teil im Besitz der Bankendynastie Rothschilds, was The Economist zu einem “Insider” werden lässt.

The Economist Cover – Bildquelle: Socio-Economics History Blog

The Economist unterlegte sein Cover mit der Abbildung eines Phönix und schrieb dazu:

The phoenix would probably start as a cocktail of national currencies, just as the Special Drawing Right is today.
(Der Phönix würde wahrscheinlich als Cocktail aus den nationalen Währungen starten, so wie die Sonderziehungsrechte heute.)

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